Kinderbehandlung

Unsere Einstellung: Frühbehandlung mit Maß und Ziel!

Im Milchgebiss sind nur wenige Fehlstellung von Bedeutung bzw. sollten behandelt werden.

Zum einen ist hier der Lutschoffene Biss zu nennen, wenn Kinder über das 3. Lebensjahr hinaus einen Schnuller benützen oder andere Lutschgewohnheiten entwickeln.Dabei entsteht eine Lücke zwischen den Frontzähnen des Ober-und Unterkiefers.  Das führt zu Problemen beim Abbeißen und Sprechen bzw.zu vermehrter Mundatmung. Hier ist oft eine Zahnspange oder Mundvorhofplatte und begleitend eine logopädische Therapie erforderlich.

Bei frühem Milchzahnverlust durch Verletzungen oder Karies ist eine Platzhalteplatte unumgänglich, um einen späteren Platzmangel zu verhindern.

Ab dem ca. 5. Lebensjahr sollte ein Kreuzbiss (zu schmaler Oberkiefer) und eine Progenie (zu weit nach vorne gewachsener Unterkiefer) behandelt werden. Diese beiden Kieferfehlstellungen sollten unbedingt so früh in einem ersten Schritt behandelt werden, weil diese Fehlstellungen die gesamte Gesichtsentwicklung beeinträchtigen. Man kann häufig damit auch eine spätere Operation vermeiden.

Kind mit abnehmbarer Zahnspange
Ab dem 8. Lebensjahr kann bei einem ausgeprägten zurückliegenden Unterkiefer eine erste Phase der Wachstumsförderung durch Funktionsgeräte (abnehmbare Zahnspangen mit teilweise festsitzenden Elementen) empfehlenswert sein. Diese individuell angefertigten Zahnspangen wirken durch die Ausnützung von Wachstum und Muskulatur.